Erfahrungen
Erfahrungen von (ehemaligen) Studierenden. Eine Zeitlang war die Malschule ein Studiengang der a t k a (Akademie für Kunst und Therapie) und war eine 4-5 Jährige Vollzeitausbildung.
Ich habe in den grundlegenden Farbübungen etwas gefunden, was ich als eine therapeutische Kraft erlebe. Ich beobachte, wie die unterschiedlichen Farben und ihre Nuancen meine Gefühle bewegen und umgekehrt, wie meine Gefühle gestaltend in die Farben hineinwirken. - Tamar Chigladze
Malkunst Dornach gab und gibt mir die Möglichkeit meinen Weg in dieser wunderbaren Farbenwelt zu finden. Es ist ein Miteinander, mit viel Respekt für den individuellen Werdegang der einzelnen Teilnehmer. - Mia
Ausbildung Malkunst Seit über drei Jahren bin ich bei der Malkunst Dornach im Vollzeitstudium. Das Kennenlernen der verschiedenen Farben, ihr Charakter, ihr Verhältnis zueinander und mein Erleben dabei, stehen bei den Übungen, die Beppe Assenza entwickelt hat, im Vordergrund. Ein weiterer Schwerpunkt der Ausbildung ist das Hell-Dunkel Zeichnen, (ebenfalls von Beppe Assenza ) Zur ergänzenden Gestaltung der Farbübungen sind diese Übungsschritte dabei von grosser Wichtigkeit. Rhythmus, Perspektive und Form kommen so dazu und geben den Bildern einen individuellen Charakter. Mein Wahrnehmen der Farben, die Nuancen, ihre Beziehungen zu einander beim Malen, das Erfahren der Stimmungen, der Farbklänge draussen in der Natur sind in diesen drei Jahren viel intensiver und bewusster geworden. Auch bei Kunstbetrachtungen haben sich meine Erlebnisse intensiviert und mir einen bewussteren Zugang verschafft. Das Portrait Malen und Zeichnen fasziniert mich am meisten. Wie wunderbar gestaltet ist doch jedes individuelle Antlitz und ein seelisch-geistiges leuchtet herein! Malen in der Natur war dieses Jahr mit der Schule im Fextal. Es erlaubt mir in ganz verschiedener Art, impressio-nistisch, expressionistisch der Natur zu begegnen. Das Arbeiten in der Gruppe ist eine Bereicherung, sei es bei den Farbübungen oder auch im Landschaftsmalen. Wie verschieden sind doch die gleichen Motive in ihrer Gestaltung bei den Teilnehmer/Innen und was kann ich doch alles beim Mitstudierenden sehen und erleben! Das Malen ist für mich eine Begegnung mit mir. Es eröffnet sich eine Welt, die ganz gross ist, sodass ich, wenn ich richtig eintauche, mehr erlebe, als bei Reisen in die äussere Welt. Immer wieder komme ich an meine Grenzen, dann entsteht häufig ein Schmerz. Ich erfahre mein Unvermögen, meine Einseitigkeit, meine Beschränkungen. Die können aber, was meine Erfahrung zeigt, beim weiterarbeiten, überwunden werden. Es eröffnen sich mir neue Räume … - Ingrid, 2024

